Der Fonds de Dotation

Die Gründung des Fonds de Dotation „Loigny-la-Bataille“

Die Gemeinde Loigny-la-Bataille, der Gemeindeverband Beauce d’Orgères und der Verein Les Amis de Sonis-Loigny arbeiten seit mehreren Jahren gemeinsam an der Wahrung des Kulturerbes des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 und an dem Gedenken der Menschen, die sich darin hervorgetan haben.

In diesem Sinne wurde bereits viel unternommen, wie die fortgesetzte Öffnung des Museums, die Einrichtung eines Gedenkrundgangs und die Organisation der Feiern zum 2. Dezember 1870.

Heute möchten die Partner das Projekt noch einen Schritt weiterbringen, um seinen Fortbestand und Einfluss zu gewährleisten. Daher wurden gleich zwei Baustellen angestoßen: zum einen die Restaurierung der Kirche von Loigny-la-Bataille und zum anderen die Vergrößerung des angrenzenden Museums des Deutsch-Französischen Krieges von 1870. Zur Unterstützung dieses ehrgeizigen Programms wurde entschieden, einen stiftungsfondähnlichen „Fonds de Dotation“ ins Leben zu rufen.

Ein einfaches Instrument – ein gemeinnütziger Zweck

Der mit dem französischen Gesetz zur Modernisierung der Wirtschaft vom 4. August 2008 gegründete Fonds de Dotation ist ein unkompliziertes, zwischen dem eingetragenen Verein und der Stiftung (fondation) angesiedeltes Instrument zur Förderung des Mäzenatentums.

Mit der Rechtsform einer juristischen Person bietet der Fonds de Dotation die Möglichkeit, gemeinnützige Vorhaben uneigennützig zu finanzieren. Die Stifter erhalten keinerlei Gegenleistung und handeln im Rahmen des Zweckes des Fonds de Dotation.

Die Mitglieder des Fonds de Dotation

Der Gemeindeverband Beauce d’Orgères*

Heutiger Träger der Instandsetzungsarbeiten des Museums in Loigny-la-Bataille ist der Gemeindeverband Beauce d’Orgères. Er wird die Öffnung und das reibungslose Funktionieren des künftigen Museums sicherstellen, das sich auf regionaler Ebene zu einer qualitativ hochwertigen Kultureinrichtung entwickeln wird.

* Der Gemeindeverband Beauce d’Orgères umfasst 17 Gemeinden mit insgesamt 5 743 Einwohnern: Baigneaux, Bazoches-en-Dunois, Bazoches-les-Hautes, Cormainville, Courbehaye, Dambron, Fontenay-sur-Conie, Guillonville, Loigny-la-Bataille, Lumeau, Nottonville, Orgères-en-Beauce, Péronville, Poupry, Terminiers, Tillay-le-Péneux, Varize.

Die Gemeinde Loigny-la-Bataille

Die Öffnung und Instandhaltung des Museums von Loigny wurde über Jahre hinweg von der Gemeinde Loigny-la-Bataille gewährleistet. Von nun an übernimmt das Rathaus die Leitung der Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an der Kirche Saint-Lucain (Totenkapelle und Ossarium-Krypta). Ziel ist es, der Gedenkstätte ihren ursprünglichen Glanz zurückzugeben.

Der Verein Les Amis de Sonis-Loigny

Der erste Verein wurde 1926 bis 1954 vom Bischof von Chartres, Monseigneur Harscouët, ins Leben gerufen, der damit seinen Bestrebungen um die Seligsprechung des Generals de Sonis Nachdruck verleihen wollte.

Der heutige Verein wurde 1950 vom Abt Thévert gegründet und ermöglichte den Bau des ehemaligen Museums. Er verfolgt in erster Linie das Ziel, der breiten Öffentlichkeit den vorbildlichen Einsatz des Generals de Sonis, der Zuaven unter General de Charette und aller Helden der Schlacht vom 2. Dezember 1870 näherzubringen und zu begehen.